Bücher für unterwegs

Ja, genau!

Jedes Mal, wenn ich das Haus verlasse, nehme ich ein Buch mit …

… auch wenn ich weiß, dass ich eigentlich gar keine Zeit habe es zu lesen.

Ich glaube, es gibt mir ein Gefühl der Sicherheit.

Weil es sich anfühlt, als hätte ich einen guten Freund an meiner Seite.

gefunden bei Books Rock My World

Mehr wundervolle Comics von Debbie Tung gibt es hier.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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Bibliothek

Lange, lange Zeit habe ich von eienr Bibliothek geträumt. Was für ein fabelhafter Ort! All deine Schätze um dich herum, ein gemütlicher Ohrensessel, gutes Licht, ein Beistelltisch für Schokolade oder heißen Kakao… Klingt super!
Und dann suchten wir ein Haus und mein Mann – der beste aller Ehemänner! – sagte zu mir, dass, wenn ich es wollte, wir tatsächlich einen Raum im Haus zu einer Bibliothek machen könnten. Ich war begeistert.
Aber dann sickerte die Idee so langsam in mein Bewusstsein. Das war wunderbar und ein toller Liebesbeweis, aber es bedeutete auch alle Bücher – außer vielleicht den Kochbüchern – an einem Ort zu versammeln. Und das wiederum bedeutete, dass in allen anderen Zimmern des Hauses keine Bücher oder doch zumindest nur nicht weggeräumte Bücher sein würden. Und da schon Cicero sagte, dass ein Raum ohne Bücher wie ein Körper ohne Seele sei, nahm ich von der Idee wieder Abstand.

Heute stehen in jedem Zimmer (außer dem Bad) Bücherregale und machen mich froh.

Du weisst, du bist ein Bücherwurm, wenn dein höchstes Ziel im Leben eine eigene besondere Bibliothek im Haus zu haben.

gefunden bei Books Rock My World

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Fibi und ihr Einhorn – Achtung, Einhorn! von Dana Simpson

Die kleine Tigerin ist eine Buchverschlingerin und Schnellleserin geworden. Ich finde das wunderbar! Die ersten drei Harry Potter-Bände haben wir schon in bester Buchclub-Manier verschlungen und alle paar Kapiteln darüber gesprochen, ein paar ihrer Bücher hat sie mir bereits mit den Worten „Mama, das handelt von einem Buchladen/Garten/etc..“ empfohlen und ihr Buchregal quillt wie meines über. Ich würde – zumindest in dieser Beziehung – sagen, alles richtig gemacht!

Heute haben wir eine Premiere: Die kleine Tigerin schreibt hier auf Literaturjunkie ihre erste Rezension. Die lustige und wunderbar liebevolle Comic-Serie Fibi und ihr Einhorn hat das Herz meiner Tochter von Anfang an erobert. Fibi und ihre Freundin Maiglöckchen Samtnüster, mit Spitznamen Glöckchen, die genauso selbstverliebt wie einfühlsam und verschroben und zufällig ein Einhorn ist, reflektieren und erklären ironisch die moderne Welt von Kindern und ihre Probleme. Als ich also den fünften Band der Serie zur Resenzion angeboten bekommen habe, lag es nahe, das Angebot nicht nur anzunehmen, sondern als Gastrezensentin die kleine Tigerin zu verpflichten.

Trommelwirbel und Tusch! Hier kommt nun also die erste Rezension meiner Tochter. Ich würde mich freuen, wenn es ein paar nette Worte in den Kommentaren für sie geben würde, um sie zu ermutigen. Vielleicht mag sie dann ja noch öfter hier Rezensionen schreiben…

Autorin: Dana Simpson
Illustrationen: Dana Simpson
Titel: Fibi und ihr Einhorn – Achtung, Einhorn!
Verlag: h.f.ullmann
Seiten: 175

Im fünften Band von Fibi und ihr Einhorn – Achtung, Einhorn! werden in kurzen Comicstrips verschiedene Geschichten erzählt: Fibi und Maiglöckchen erleben mal wieder ein unvergessliches Halloween und plötzlich möchte jedes Kind ein Kobold haben. Fibis Erzfeindin Daria ist sehr beliebt in der Schule und ärgert Fibi bei jeder Gelegenheit. Und dann sind da ja auch noch ihre Eltern, mit denen sie klarkommen muss. Zum Beispiel möchte sie rausgehen, aber ihre Eltern wollen mit ihr zocken. Im diesem Band verreist Maiglöckchen und Fibi hat einige Probleme, die sie ohne ihre Freundin lösen muss.

Die Bilder sind toll, weil sie sehr fantasievoll gestaltet sind. Fibi finde ich toll gemacht, weil sie nicht an allen Tagen das gleiche trägt wie ein richtiger Mensch. An Maiglöckchens Bildern gefällt mir, dass sie nicht immer die gleiche Form hat. Sie bewegt sich richtig. An den Gesichtern kann man gut ablesen, welches Gefühl die Person gerade hat. Allerdings war ich am Anfang verwirrt, wenn ich mir manche Bilder angeschaut habe, weil die Personen von einem Bild zum anderen plötzlich an an einem anderen Ort sind, wo ich mir gar nicht erklären konnte, wie sie dahin gekommen sind.
Das Cover mit seinem Glitzerstern gefällt mir sehr!
Ich finde die Sprache in den Comics eigentlich ganz gut. Es ist ganz leicht zu lesen; nur manchmal lese ich zu schnell, so dass ich nicht alles richtig verstehen kann. Im fünften Band sind einige schwere Wörter dabei, dafür gibt es das Glossar, in dem alle schwierigen Wörter erklärt werden.
Ich finde, dass man von den Geschichten beim ersten Mal lesen ziemlich ein Lachanfall kriegen kann. Manche der Geschichten sind auch echt spannend, weil teilweise auch spannende Sachen passieren. Zum Beispiel ist Maiglöckchen weg und Fibi ist traurig und man weiß nicht, was sie als Nächstes tut. Allerdings finde ich blöd, dass Maiglöckchen sich von Fibis Vater bestechen lässt, aber von Fibi nicht.
Ich mag Fibi, weil sie mir ähnlich ist: Sie möchte genauso gern wie ich einfach von allen so behandelt werden wie alle anderen (angesagten Kindern).
Maiglöckchen mag ich, weil sie eigentlich sehr freundlich ist. Nur an ihrer Eitelkeit sollte sie noch arbeiten.

Alle, die Fantasy (Einhörner) mögen, sollten das Buch lesen!

Mehr zu Dana Simpson und zu ihrem Schreiben und Leben gibt es auf ihrer Website.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lesen und Kinder

Das wäre ich!

Ich wäre höchst zufrieden, wenn meine Kinder zu der Art von Menschen heranwachsen würden, die denken, dass Dekorieren hauptsächlich etwas damit zu tun hat, ausreichende Mengen an Bücherregalen aufzustellen.

– Anna Quindlen

gefunden bei Books Rock My World

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher wegschmeißen?

Ich habe ein großes Bücherregal und erfreue mich daran eigentlich auch täglich. Aber es kommt immer Neues hinzu und das Regal – auch wenn es wirklich sehr groß ist – ist voll. Ich beginne dann Bücher in zweiter Reihe zu stellen oder die Neuen auf die Alten draufzulegen. Irgendwann wird es mir dann aber zu viel und ich kriege den Rappel. Dann wird aussortiert, bis es wieder passt.
Aber was tun mit all den Büchern? Entweder ich gebe sie ins Tauschregal (davon haben wir mindestens zwei in Braunschweig!) oder ich gebe sie ins FairKaufhaus, einem sozialen Projekt.

Ein Bekannter hat gerade das Haus seiner Eltern leergeräumt; und auch da gab es viele, viele Bücher. Als er mich fragte, ob ich sie nicht wolle (Nein!), fragte er mich, was er damit machen solle und ich antwortete, er solle sie in den Müll tun.

Der Unterschied ist für mich, dass ich Bücher nur weitergebe, wenn sie heil und sauber sind (eigentlich klar!) und ich denke, dass es noch jemanden gibt, der Freude durch sie erfährt. Und das war bei den billigen Groschenromanen aus den 60ern und agrarwissenschaftlichen Abhandlungen aus den 70ern meiner Meinung nach nicht der Fall.

Bücher wegzuschmeißen fällt jedoch vielen, vielen Menschen schwer. Marcus Werner hat in der Wirtschaftswoche vor vier Jahren dazu mal eine Kolumne Schmeißt Bücher in den Müll! geschrieben.
Wie seht ihr das? Und wie macht ihr das?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher auf Instagram

Ich bin jetzt schon einige Zeit auf Instagram unterwegs und habe dort schon so den einen oder anderen schönen Bücherkanal entdeckt. Aber Elizabeth Sagans Fotos sind einfach ganz wunderbar!

Mehr zu Elizabeth Sagan gibt es in diesem Bento-Artikel Diese Instagrammerin macht aus ihren Büchern wunderschöne Fantasiewelten von Alex Baur.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lektionen fürs Leben

Ich habe letztes einen sehr coolen Pullover gesehen, auf dem stand „Alles, was ich fürs Leben gelernt habe, habe ich bei Star Trek gelernt.“ Ich dachte bei mir, dass es für mich nicht Star Trek war, sondern diese Buchserie und die und jenes Buch und der Roman. Und dass es für mich heißen müsste Alles, was ich fürs Leben gelernt habe, habe ich aus Büchern gelernt.“ Außer vielleicht das Lesen – das habe ich in der Schule gelernt. Lebensweisheiten in Buchmetaphern zu verpacken kommt mir also sehr gelegen.

Schließe nicht das Buch,
wenn dir schlechte Dinge widerfahren,
blättere einfach um
und beginne ein neues Kapitel.

gefunden bei Power of Positivity

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!