Lesen

Manchmal will ich genau das!

Ich will einfach nur Bücher lesen
und all meine Erwachsenen-Probleme vergessen.

gefunden bei Best Books Quotes

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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Sechs Bücher in einem

Und noch ein wunderbares Buch aus der frühen Neuzeit.

Die „dos-à-dos“-Bindung (Rücken an Rücken) war im 16. und 17. Jahrhundert chic… Ich finde sie immer noch toll! In dem Artikel A Medieval Book That Opens Six Different Ways, Revealing Six Different Books in One wird noch etwas mehr darüber auf Englisch berichtet.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Mit Flüchen Bücher schützen

Im Mittelalter waren Bücher nicht nur geschätzt, weil sie Zugang zu alter Weisheit, neuen Einsichten und göttlichem Wissen versprachen, sondern ganz profan, weil sie wirklich sehr teuer waren.
Viele Seiten Pergament (jeweils eine Tierhaut), Farben aus zum Beispiel Lapislazuli und Blattgold zusammen mit vielen, vielen Stunden Arbeit und zum Teil kostbaren Einbänden.

Es gab also viele Gründe Bücher zu stehlen oder auszuleihen und zu „vergessen“ sie wieder zurückzugeben. Es war also wichtig auf seine Bücher aufzupassen! Zum Teil wurde das damit getan, dass die Bücher angekettet wurden.

Aber in einer Zeit des Aberglaubens und dem vermeintlichen Wissens um die Möglichkeiten der Zauberei lag es nahe Bücher auch durch Flüche zu schützen. Flüche, in denen möglichen Dieben ein schreckliches Ende gewünscht wurde. In dem Artikel Protect Your Library the Medieval Way, With Horrifying Book Curses wird das ausführlich auf Englisch geschrieben.

Und ihr? Wie schützt ihr eure Bücher?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher als Deko

Ich weiß noch, wie ich das erste Mal in einem großen Möbelhaus war und durch die Ausstellung ging. Ich weiß gar nicht mehr, was ich kaufen wollte. Ein Regal? Jedenfalls weiß ich, dass ich mir Regale anschaute und die Bücher darin. Ich schaute mich die Buchrücken an und war so richtig enttäuscht. Das waren alles die gleichen Bücher. Ich fühlte mich richtig gehend betrogen. So viele Bücher – und dann alles ein und dasselbe?
Ich schlug eines auf und stellte fest, dass es auf Schwedisch war. Ich konnte es also sowieso nicht lesen … Das machte die Sache besser.

gefunden bei Silke Schliwinski

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Mein Körper gehört mir von pro familia & Dagmar Geisler

Rezensionsmontag!

Heute zu einem Buch, dass ich wunderbar finde, und zu einem Thema, das mir sehr am Herzen liegt.
In Deutschland allein werden im Schnitt 40 Kinder pro Tag Opfer von sexueller Gewalt. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. Es liegt in der Natur der Sache, dass niemand weiß wie hoch, aber Experten schätzen bis zu 20mal höher.
Diese Zahlen machen deutlich, dass noch viel passieren muss im Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Prävention ist dabei besonders wichtig: Viele Kinder müssen erst lernen, dass es in Ordnung ist, in unangenehmen Situationen Nein zu sagen und klare Grenzen zu setzen, nicht nur wenn es um ihren Körper geht. . Deshalb ist es für Kinder wichtig zu lernen, ihre Gefühle wahrzunehmen und benennen zu können.
Vor 25 Jahren erschien der Ratgeber „Mein Körper gehört mir!“ in Zusammenarbeit mit ProFamilia und Dagmar Geisler, die seit vielen Jahren zu diesem Thema arbeitet. Das Bilderbuch ist ein Klassiker unter den Kindersachbüchern. Nun erschien im Loewe Verlag die erweiterte Jubiläumsausgabe von „Mein Körper gehört mir!“.

Autorin: pro familia
Titel: Mein Körper gehört mir
Illustratorin: Dagmar Geisler
Verlag: Loewe
Seiten: 32

In dem Bilderbuch erklärt das Mädchen Clara, wie wunderbar ihr Körper ist und dass es schöne und unangenehme Berührungen gibt. Schöne Berührungen geniesst sie und bei unangenehmen Berührungen wehrt sie sich und sagt Nein! Sie erklärt, dass alle Kinder das Recht haben und sich Hilfe holen dürfen, wenn dieses Nein nicht akzeptiert wird.
Erweitert ist die Jubiläumsausgabe um die Behandlung digitaler Medien, über die Clara sagt, dass sich kind nicht anschauen muss, was unangenehm und ungewollt ist und dass die Seele genauso wunderbar ist wie der Körper.

Die Sprache des Bilderbuchs ist einfach und klar. Die Sätze sind kurz und prägnant. So können auch Kinder ab fünf Jahren (so die Empfehlung) dem Inhalt sehr gut folgen und den Inhalt verstehen. Erstleser haben schnell Erfolge, da es nur wenige Sätze pro Seite sind, die schnell gelesen sind.
Auch wenn das Thema ernst ist, liegt der Fokus – nicht zuletzt durch die freundlichen Illustrationen – auf der Dualität von angenehmen oder unangenehmen Berührungen. Durch die klare Botschaft, dass der eigene Körper wunderbar ist und Freude bringen soll, und die ebenso klare Aussage, dass zu unangenehmen Dingen Nein gesagt werden darf und soll, macht das Buch keine Angst. Die kleinen Leserinnen und Leser werden sogar aufgefordert das Nein sagen mit Clara zu üben.
Die Illustrationen von Dagmar Geisler sind bunt und bringen beim Betrachten viel Spaß. Fast meint man die Stimme und das Lachen von Clara beim Betrachten zu hören. Zudem ist da der immer wiederkehrende Stoffhase und Teddy und viele kleine Details, die nicht vom Hauptinhalt des Bildes ablenken, sondern ihm zu einer größeren Tiefe verhelfen. Die Mimik der Figuren ist sehr ausdrucksstark, fast schon übertrieben, aber macht es auch Kindern einfach die Emotionen der Dargestellten zu begreifen.
Schön ist auch die Körperlandkarte, die den kleinen Leser*innen hilft, sich spielerisch und kreativ noch weiter mit ihrem Körper auseinanderzusetzen. Dagmar Geisler verfolgt hier einen kunsttherapeutischen Ansatz. Hier können Körperteile zum Beispiel benannt werden (Auch das ist eine wichtige Präventionsmaßnahme. Eine klare Benennung hilft gegen Sprachlosigkeit.) und mit Erfahrungen verknüpft werden und so „in Besitz genommen“ werden.

Ich habe mein „Mein Körper gehört mir!“ mit den Kindern gelesen. Das Buch macht es sehr einfach mit den Kleinen in ein Gespräch über das Thema zu kommen, indem die Aussagen von Clara in eine Frage umgemünzt werden. Wenn Clara sagt: „Ich mag mich und meinen Körper.“, ist die Frage: „Und du? Magst du dich? Und deinen Körper? Was magst du besonders?“ Viel Spaß hatten wir mit der Übung Nein zu sagen, bei der sich zeigte, dass das Selbstbehauptungstraining, an dem die kleine Tigerin und der kleine Drache teilgenommen haben, Früchte trägt.

Das Buch ist nicht umsonst ein Klassiker geworden. Es ist für kleine Kinder durch und durch zu empfehlen!

Mehr zum Verlag gibt es hier und über Profamilia  Darmstadt hier und Dagmar Geisler hier.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Freizeit

Früher hatte ich sofort unterschrieben, dass es nichts besseres gibt seine Freizeit zu verbringen als mit Büchern. Inzwischen gibt es zwei Sachen, die mit ihnen konkurrieren können: meine Familie und mein Garten.

Dinge, die ich in meiner Freizeit tue:
Bücher lesen
Bücher kaufen
Bücher recherchieren
Bücher rezensieren
Bücher schnuppern
Bücher sortieren

gefunden bei Quail Ridge Books

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!