Sommerpause

Ich habe schrecklich viel zu tun und möchte den Sommer – oder zumindest das, was manchmal hier so an Sommer in Erscheinung tritt – zu geniessen. Mein SuB ist inzwischen auch auf geahnte Höhen gewachsen. Ich fühle mich schon ein bisschen so, wie auf dem Grundriss unten. Bei uns fehlen lediglich die Kinderzimmer, aber ansonsten …

Daher mache ich bis Anfang, Mitte September eine Sommerpause und werde auf der Terrasse lesen oder vorlesen oder Bilderbücher angucken.

gefunden bei Best Book Quotes

Habt viel Spaß und lest auch was Schönes!

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Warum ich lese

Sandro vom Blog Novelero fragte mich auf Facebook, warum ich lese. Ich habe ja hier immer schon so ein bisschen darüber geplaudert, dass Lesen für mich ein Ausweg und der Zugang zur großen, weiten Welt war. Aber ich nutze diese Gelegenheit und ordne meine Gedanken zu dem Thema.

Lesen bringt Freude!
Der einfachste und vermutlich auch wichtigste Punkt ist, es macht mir einfach Spaß! Ich finde es einfach toll, an den Ideen und der Fantasie anderer Menschen zu partizipieren. Ich liebe es, wenn mich Lustiges zum Lachen und Tragisches zu dem einen oder anderen Tränchen bringt. Ich mag es, wenn Leute mein Bücherregal bewundern und mich, weil ich so viel lese. Ich mag es, vor meinem Bücherregal zu stehen und meine gelesenen Schätze zu bewundern und mich auf die eine oder andere Erinnerungsreise mitnehmen zu lassen. Es macht mich glücklich in einen Buchladen zu gehen und nur zu wissen, dass ich mir heute ein Buch kaufen werde, aber nicht zu wissen welches. Ich mag es, Cover, Einbände und Bücher an sich zu bewundern. Ich finde den Gedanken an ein Buch, einen Kakao und meine Sofaecke zutiefst anheimelnd und gemütlich. Ich finde es zutiefst befriedigend, ein Buch zuzuklappen und zu denken: „Wow! Das war toll!“

Lesen erweitert den Blickwinkel.
Ich lerne, wenn ich lese. Ich lerne nicht nur bei Sachbüchern neue Dinge und alte wieder neu, sondern auch in Romanen lerne ich stets Neues. In Krimis erfahre ich beispielsweise etwas über Polizeiarbeit, in Frauenromanen etwas über Mode, in historischen Romanen über Geschichte, in allgemeiner Belletristik etwas über Landstriche und Länder. Und selbst wenn die Autor*innen nicht gut recherchiert haben, lerne ich etwas, denn wenn mir eine Unstimmigkeit auffällt, recherchiere ich auf eigene Faust. Nicht umsonst wird jemand, der gebildet ist als „belesen“ bezeichnet.

Lesen lässt mich an Orte und Zeiten gelangen, an die ich sonst nie käme.
Es gibt Länder, die ich sicher nie bereisen werde, der nahe und ferne Osten, Südamerika, Australien zum Beispiel. Aber wenn ich Romane lese, die dort spielen, dann bin ich dort – in meinen Gedanken, in meiner Fantasie. Eine gutgeschriebene Geschichte versetzt mich dorthin, lässt mich die Hitze der australischen Wüste spüren, die Gerüche eines arabischen Souks riechen oder den Lärm der Iguazú-Wasserfälle hören.
Und da niemand in der Zeit reisen kann, außer mit 60 Minuten pro Stunde in die Zukunft, werde ich sicher auch nie genau wissen, wie es im antiken Ägypten war oder im mittelalterlichen Deutschland oder viktorianischen England zu leben. Doch eine gute Schriftstellerin kann diese vergangenen Zeiten mit Leben füllen, wie ein anderer Autor fremde Kulturen heutiger Zeit.
Und so komme ich doch an ferne Orte und in vergangene Epochen.

Lesen macht mich schlauer.
Es gibt viele Studien, die belegen, dass unser Gehirn trainiert werden muss, um gut zu funktionieren und sogar immer noch besser zu werden. Es gibt verschiedene Trainingsmöglichkeiten; Lesen ist eine von ihnen.

Lesen beflügelt die Fantasie.
Ich weiß nicht, wie oft ich schon – auch Wochen nachdem ich das Buch beendet hatte – in der Welt der Geschichte weitergelebt habe. Wie ich mir Plots für Nebenfiguren ausdachte. Wie ich über die Möglichkeiten von Weiterentwicklung einer Serie nachgesponnen habe. Wie ich Räume und Gärten, die nicht beschrieben waren, eingerichtet und angelegt habe. Wie ich beendete Romane weitergesponnen habe, damit ich mich noch nicht von meinen Freunden trennen musste.
Und sehr oft haben mich gute Geschichten inspiriert. Sie haben den Anstoss gegeben, dass ich mir selbst Geschichten ausgedacht habe. Als Kind habe ich den anderen Cowboy und Indianer gespielt, inspiriert von Karl May. Als ich das erste Mal Der Herr der Ringe gelesen habe, habe ich eine eigene Fantasiewelt entworfen. Vielleicht habe ich heute noch in irgendeiner Schublade Zettel über Zettel liegen mit  Plänen von Ländern und Burgen, Modebeschreibungen verschiedener Kulturen, Mythologien und geschichtlichen Zeitachsen. Als junge Erwachsene hat die Inspiration von mich packender Literatur dann seinen Niederschlag gefunden, indem ich eigene Abenteuer fürs Rollenspiel schrieb. Episch oder spannend, gruselig oder verwickelt.

Lesen ist eine Ruhepause und Quell von Kraft!
Und wie jedes gute Hobby ermöglicht Lesen für eine Zeit aus dem Alltag auszusteigen. Bei etwas, das ich mag, meine Probleme für einige Stunden beiseite zu lassen, mich zu entspannen, neue Kraft zu schöpfen, um dann wieder voller Elan durchzustarten und mich meinem Leben zu stellen.

Das alles ist der Grund, warum ich lese. Warum ich gerne lese. Warum ich weiterhin lesen werde.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Stark! von Armin & Philip Scheuer

Rezensionsmontag!

Ich bin gebeten worden ein Jungenbuch zu rezensieren und ein Buch, das speziell auf Jungs zugeschnitten ist, ist immer interessant. Sie sind es die seltener lesen, sie sind es für die man spezielle Bücher braucht, um sie fürs Lesen zu begeistern, so die Lehrmeinung in der Ausbildung zur Vorlesepatin. Und das stimmt ja auch. Also haben wir Stark! gelesen und soviel verrate ich schon mal vorweg, dem kleinen Drachen hat’s gefallen.

Buchcover

Autor: Armin & Philip Scheuer
Titel: Stark!
Illustratorin: Christiane Eger
Verlag: Selfpublishing www.philipundseinefreunde.com
Seiten: 14

Männer – Rollenvorbilder – sind stark und können verschiedenen Personen in verschiedenen Situationen helfen. Es ist gut stark und hilfreich zu sein. Und das kann ich kleiner Mensch auch.

Die Illustationen sind deutlich sichtbar am Computer entstanden und zeigen sich wenig unterscheidende Menschen, die vor allem an unterschiedlichen Haarfarben und Frisuren auseinanderzuhalten sind. Die Bilder sind aber schön klar, hübsch bunt und gut zu erkennen. Da sie jedoch nicht mit vielen Details aufwarten, werden sie vielleicht nach einiger Zeit langweilig.
Das Buch ist für sehr kleine Kinder konzipiert. Die kleine Tigerin (6) verlor noch während des Vorlesens das Interesse. Auf je einer Doppelseite können verschiedene Männer – Feuerwehrmann, Polizist, Sanitäter, Baumeister, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer – in unterschiedlichen Situationen anderen helfen. Dabei ist der Text sehr offen, so dass die kleinen Betrachter selbst Geschichten erzählen können, wie diese Hilfe aussehen könnte. Ein liebevolles und überraschendes Detail ist der Spiegel am Ende des Buchs, der dem kleinen Betrachter in eine Reihe mit den „Helden“ auf den vorherigen Seiten setzt. Das ist toll und irgendwie faszinierend; zumindest hat der kleine Drache auf dieser Seite die meiste Zeit verbracht.
Der kurze Text wiederholt sich quasi pro Seite und der Stil ist sehr simpel.
Ein hübsches Buch, das sich für Jungs jedoch nur dadurch auszeichnet, dass die Protagonisten männlich sind. Das ist schade, denn schließlich gibt es ja auch Frauen in den dargestellten Berufen, die dasselbe leisten wir ihre männlichen Kollegen. Ich hatte auf eine besondere Art von männlicher Stärke, die vorgestellt wird, gehofft …

Das sagt der kleine Drache (3): Noch mal?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Auf der Flucht

Und wieder einmal ein schönes Fundstück von The Reading Room auf Facebook.

Wenn die Realität dich jagt – und das kann sie ja nur, wenn sie irgendwie erschreckend oder furchteinflössend ist – dann ab ins Buch. Das ist eine Flucht, die ich durch und durch verstehe, gut heiße und ab und an auch einmal zelebriere.

Momentan ist es mir alles ein bisschen viel: All diese Gewalt und dieses Leid, das Wetter, das viel zu heiß für mich ist, und sehr viel Arbeit. Und selbst Lesen hilft nur bedingt …

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Einkaufen

Ich bin kein Konsummensch. Ich mag es eigentlich gar nicht einzukaufen. Ich bin wirklich nur sehr selten in Einkaufsstimmung – jedenfalls wenn es um Kleidung und Schuhe geht.

Bei Büchern ist das natürlich was anderes!

gefunden bei Books & Writing

Und das beste ist, je älter ich werde, desto mehr Menschen treffe ich, denen es genauso geht. Ist das nicht schön?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher und Kekse

Und wieder einmal ein schönes Fundstück von Books Rock My World auf Facebook.

Es gibt Wahrheiten, die sind so klar, die muss man nicht weiter erläutern. – – – Ach, erwähnte ich, dass ich bekennender Schokoholic bin.

Bücher sind die Schokoladenstücke im Keks des Lebens!

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Treppenstufen

Seit ich ein Haus habe und eine Treppe, die renoviert werden muss, weiß ich mehr über Treppen, als ich eigentlich will. Aber so eine Treppe. Wow! Die hätte ich schon gerne.

Nur was für Bücher müssten dort hin? Was sind meine Alltime-Lieblingsbücher? Und dann wohne ich hier ja nicht einmal alleine. Nein, ich müsste mich auch noch mit anderen einigen, aber Die unendliche Geschichte und Den Hund von Baskerville würde ich schon durchsetzen. Und Fahrenheit 451. Und Siddartha. Und Nathan der Weise. Und Der Herr der Ringe. Und die Märchen von Oscar Wilde. Und Sturmhöhe. Und Dracula. Und Frankenstein. Und Das Geheimnis der Drehorgel. Und Reise um die Erde in 80 Tagen. Und Das fliegende Klassenzimmer. Und Der geheime Garten. Und Die Farbe Lila. Und Der kleine Prinz. Und Der Name der Rose. Und Ein eigenes Zimmer. Und jetzt sind wir schon im zweiten Stock, oder?


gefunden bei Julie Riker

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!