Über Rezensionen

Themen der Rezensionen

Im Laufe der Jahre hat sich bei mir viel getan. Meine Zeit ist sehr knapp. Aber Literaturjunkie ist mir ein so liebes Hobby geworden, dass ich es nicht einfach aufgeben mag. Ich habe einfach nicht mehr die Zeit und die Muße viele Bücher zu rezensieren. Einige Zeit dachte ich, ich würde nicht einmal mehr viel lesen, aber bei genauem Hinschauen hat sich gezeigt, dass ich deutlich weniger „Erwachsenenbücher“ lese und dafür mehr Kinderbücher vorlese.
Das macht sich natürlich auch hier bemerkbar. Wenn ich überhaupt rezensiere, dann Bilder-, Kinder- oder Jugendbücher.

Die Bewertung

Ich fürchte, ich bin eine sehr harte Kritikerin, wenn es um Bücher geht. Zum einen habe ich mit der “Hochjubel-Superlativ-Attitüde” des Internets wenig am Hut und zum anderen habe ich nach schätzungsweise 4000 gelesenen Romanen, einem Literaturwissenschaftsstudium und einer Tätigkeit als Gutachterin und Lektorin einen sehr analytischen und klaren Blick auf Plots, Spannungsbögen, Figurenentwicklungen, Dialoge und Co.. Es gibt sehr wenig, das mich noch überraschen kann und wenige handwerkliche Fehler, die ich nicht wahrnehme.
Es ist so einfach (und amüsant) Verrisse zu schreiben, aber das liegt nicht in meiner Absicht. Meine Kritiken sollen klar Schwächen benennen und möglichst einen Hinweis auf Verbesserungsmöglichkeiten geben, aber eben auch die Stärken des Buchs zeigen, die mich dazu gebracht haben, weiterzulesen. Denn das ist nicht selbstverständlich bei mir. Für schlechte Romane ist mir meine Zeit einfach zu schade! Drei Sterne bei mir zu bekommen ist also keine Schande, vier Sterne bedeuten schon, dass das Buch für mich absolut empfehlenswert ist und ich Freude daran hatte, fünf Sterne bekommen Meisterwerke wie Die unendliche Geschichte oder Der Tod in Venedig.
Ich hoffe und bemühe mich sehr, dass ich beim Rezensieren stets fair und sachlich bleibe – und konstruktive Kritiken schreibe.