Der beste Geruch der Welt

Ich habe mich ja schon öfter darüber gestritten, ob Bücher nun nach etwas duften oder nicht. Und wenn ja, nach was sie duften. Druckerschwärze? Papier? Moder und Muff?
Alle sind sich jedoch einig, dass Bücher aus Raucherhaushalten nach Zigaretten stinken und dass dieser Geruch nicht wünschenswert wäre …

Für mich riechen sie nach Abenteuern und Geborgenheit, nach fremden Welten und meinem Sofa und einem heißen Kakao. Und damit stimme ich diesem entzückendem Hund aus ganzem Herzen zu.

gefunden bei Kai Meyer

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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Mystery Blogger Award

Ich bin von Katrin von Seitenzeiten für den Mystery Blogger Award nominiert worden. Und dabei ist ihr Blog erst ein paar Tage alt ist – und sie steckt schon tiefer in der Blogosphäre als ich. Vielen Dank für die Nominierung, Katrin!

Der Mystery Blogger Award wurde von Okoto Enigma ins Leben gerufen und hat folgende Regeln:

  1. Zeige das Award-Logo auf deinem Blog.
  2. Liste die Regeln auf.
  3. Danke der Person, die dich nominiert hat und verlinke zu ihrem Blog.
  4. Erwähne die Erfinderin des Awards und verlinke auch sie.
  5. Erzähle drei Dinge über dich.
  6. Nominiere 10 bis 20 Blogger*innen.
  7. Benachrichtige die Nominierten durch einen Kommentar auf ihrem Blog.
  8. Stelle den Nominierten fünf Fragen, eine davon sollte lustig oder seltsam sein.
  9. Teile einen Link zu deinem oder deinen besten Posts.

Drei Dinge über mich:

  1. Die meisten Menschen halten mich für jünger als ich bin.
  2. Ich bin ein bekennender Sherlockian.
  3. Ich habe eine Stauballergie, was lange Besuche in Antiquariaten manchmal schwierig macht …

Meine Antworten:

  1. Ihr dürft drei Buchcharaktere für eine Woche mit auf eine einsame Insel nehmen. Wen wählt ihr und warum?
    Ich gehe davon aus, dass dort alles vorhanden ist und ih nicht Robinson Crusoe brauche, um zu überleben … Dann Miss Marple aus den vielen verschiedenen Geschichten von Dame Agatha Christie, weil sie eine angenehme Gesellschaft ist und sicherlich noch ein paar mehr spannende Anekdoten zu erzählen hat, Marie, die Heldin aus „Drei Männer, Küche, Bad“ von Kristina Günak, weil sie so ein freundlicher Mensch ist und so völlig untypisch für Frauenromane nicht hysterisch, sondern auf dem Boden geblieben und pragmatisch ist, und Mrs. Wilkins aus Elisabeth von Arnims „Verzauberter April“, die ein freundlicher, liebenswürdiger Mensch ist, die entdeckt, was sie vom Leben braucht und dann tatkräftig genug ist, es sich zu besorgen und wie ein Katalysator das auch bei den Frauen in ihrer Umgebung bewirkt.
    Ich finde die Frage echt schwierig! Es gibt viele Figuren aus Büchern, die ich gerne mal treffen würde, aber eben nur kurz. Weil sie zwar interessant, aber eben auch reichlich mit schrecklichem Hintergrund ausgestattet sind und oft haarsträubende und furchtbare Abenteuer anzuziehen scheinen. Und auf Dauer wäre das sicher sehr, sehr anstrengend in der Nähe zu haben.
  2. Wer ist euer Lieblingsbösewicht und warum?
    Bram Stokers Graf Dracula aus dem gleichnamigen Roman. Warum? Weil er ein echter Vampir ist. Ein böser und amoralischer Mistkerl, der über Leichen geht und bei dem man am Ende froh ist, dass er zu Staub zerfällt. Und eben kein Mimimimimi-Vampir, der in der Sonne glitzert.
  3. In welche Welt würdet ihr reisen, wenn ihr für 3 Wochen in einem Buch Urlaub machen könntet?
    Das Auenland aus „Der kleine Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ ist sicherlich sehr schön: wunderbare Landschaft, ruhig, mit netten Men…, äh Personen und viel gutem Essen. Aber die Welt von Thursday Next würde mich auch reizen. Oder Darkover. Oder die Welt von Lord Darcy.
  4. Welches Buch hat euch, aufgrund seines Endes, schlaflose Nächte bereitet?
    Keins.
  5. Welches Buch lest ihr immer und immer wieder?
    Ich liebe es in meinem Bücherregal auf Reise zu gehen. Ich erinnere mich wann und wo ich es gelesen habe, wer es mir geschenkt hat oder wie meine Leben zu dem Zeitpunkt aussah. Und dann blättere ich und suche bestimmte Stellen, die ich mochte, und lese sie noch einmal. Eigentlich fehlt mir die Zeit Bücher ein zweites, drittes oder vielfaches Mal zu lesen. Eine Ausnahme sind die Sherlock Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle und „Das Geheimnis der Drehorgel“ von Dorothy Gilman.

Ich nominiere:
Dich, wenn du magst!

Und das sind meine Fragen:

  1. Wofür benutzt du den Input aus den ganzen Büchern, die du liest?
  2. Was ist dein Lieblingsgenre und warum?
  3. Wie viele Bücher liest du so im Schnitt und wie viel Bücher hast du hochgerechnet dann schon in deinem Leben gelesen?
  4. Was für Wörter im Titel oder Darstellungen auf dem Cover triggern bei dir sofort den Kaufreflex?
  5. Wie gehst du mit deinem SuB um?

Hmm, und dann soll ich noch einen Link zu meinem besten Post verlinken. Ich verlinke mal meinen Leipzig-Bericht von 2015, an dem ich viel Spaß hatte: Teil 1, Teil 2 und Teil 3 und den Bericht von einem befreundeten Deutschlehrer über eine meiner Rezis im Unterricht: Literaturjunkie als Lernstoff.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Kinderbücherquiz

Ich beschäftige mich ja recht viel mit Kinderbüchern, und vielleicht deshalb fand ich dieses Quiz wirklich einfach. Das sind fast alle Bücher, die ich schon mit meinen Kindern gelesen habe oder Bücher, die ich schon selber als Kind gelesen habe.

Im Quiz werden zu elf Kinderbüchern jeweils eine Frage gestellt und man hat sogar noch die Auswahl zwischen vier Antworten. Das Quiz findet ihr hier. Wie schneidet ihr so ab?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Taschen und Bücher

Ich mag Taschen. Ich finde Taschen toll. Ich finde es großartig in ihnen zu wühlen und Dinge (wieder) zu finden. Sie sind perfekt um immer ein Buch dabei zu haben, ohne dass es zu sehr leidet. Sie sind eines der wenigen Modeassesoires, mit denen ich mich anfreunden kann. Und sie sind ungeheuer praktisch.
Und die hier ist echt cool! Die könnte meine Lieblingstasche werden.

Gefunden bei Books Lover

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lieblingsdecke

Ich kann nicht gut nähen. Gerade Nähte bekomme ich hin und ein Loch stopfe ich per Hand, aber dann ist es auch schon zu Ende mit meiner Kunst. Leider, den eigentlich find eich Quilts ganz, ganz toll. Und dieser hier ist einfach der totale Hammer. Ich glaube, ich brauche einen Nähkurs …

Ein Bücherregal Quilt!

gefunden bei Books Rock My World

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lesen, was sonst!

Inzwischen passiert mir das nicht mehr. Ich stoße nicht mehr auf das Unverständnis oder die Überraschung, dass ich das Buch, das ich gerade erst angefangen habe, schon ausgelesen habe. Zum einen sicherlich, weil ich inzwischen seltener ein Buch in einem Rutsch durchlese, da mir meist die Ungestörtheit dazu fehlt. Vor allem aber liegt es sicher daran, dass ich inzwischen von Menschen umgeben bin, die mich kennen und eben nicht mehr davon überrascht sind, wenn ich ein Buch verschlinge. Die Frage lautet inzwischen eher: „Bist du etwa noch immer nicht fertig?“ Und das ist doch eigentlich was Gutes, oder?

Was meinst du damit? „Ich glaube nicht, dass du schon das ganze Buch gelesen hast!“ Was macht man denn, wenn das Buch einmal aufgeschlagen ist?

gefunden bei Best Book Quotes

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Rassismus, Sexismus und Stereotype in Kinderbüchern: Was ich meinen Kindern nicht vorlese

Ich lese viel vor. Und ich lese oft nicht vor, was da steht, sondern andere Dinge, die ich mir ausdenke. Warum ich das tue, bringt Sohra Behmanesh auf den Punkt.

Meine kleine Nachbarin (8, hellblond, hellgrauäugig) fragte mich neulich, wie es denn eigentlich komme, dass ich als „dunkler Mensch“ mit einem „hellen Mensch“ verheiratet sei und wir zusammen auch noch ein Kind hätten. Das meinte sie gar nicht böse oder wertend – sie fand es einfach nur seltsam: Für ihre Begriffe gehörte das nicht zur Normalität. Ich weiß, dass ihre Eltern ihr diese Sicht nicht beigebracht haben; ihre Mutter hörte aus einiger Entfernung mit, war total entsetzt und entschuldigte sich bei mir für die Aussage ihrer Tochter. Aber irgendwoher hat das Mädchen ihre Wahrnehmung von Normalität – und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Medien, zu denen unsere Kinder Zugang bekommen, diese Wahrnehmung maßgeblich prägen.

Ihren ganzen Artikel „Rassismus, Sexismus und Stereotype in Kinderbüchern: Was ich meinen Kindern nicht vorlese“ findet ihr hier.
Ich habe übrigens überlegt, ob ich nicht die entsprechenden Passagen überklebe mit den Worten und Phrasen, die ich meist wähle. Dann kann auch die Oma, die zu Besuch ist, oder ein Elternteil eines besuchendes Kindes spontan nichts „Falsches“ vorlesen. Denn ausgesprochene Dinge werden durch das Aussprechen existent: Einmal gehört sind sie da, im Kopf des Kindes, im Kopf des Erwachsenens, in der Welt. Auch, wenn man die Aussage dann mit dem Kind kritisch hinterfragt, hat der Gedanke schon Eintritt bekommen. Das ist dann wie „Denk nicht an den rosa Elefanten!“

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!