Auf ins neue Jahr!

Sylvester liegt in den Rauhnächten – unter anderem eine Zeit fürs Orakeln. Das Bleigießen zu Sylvester hat sich bis heute erhalten. Ich jedoch finde dieses Orakel noch viel, viel besser!

Und ihr kommt nie drauf: Ich hatte „morebooks“! Das ist doch mal ein gutes Zeichen. Das wünsche ich euch auch!

Die ersten Worte, die du siehst, sind ein Omen für das kommende Jahr.

gefunden bei einer Freundin auf Facebook

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Jahr!

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Lesen

Ich hoffe, ihr hattet schöne Feiertage und eine tolle Zeit mit euren Lieben – mögen sie aus Fleisch und Blut oder Papier und Buchbinderleim bestehen! Im Hause Literaturjunkie war es ruhig und gemütlich. Und Lesen hat eine große Rolle gespielt. Nicht, dass ich denke, ich müsste euch erklären warum, aber vielleicht braucht ihr ein paar Argumente, warum lesen so sinnvoll ist:

Fakt 1:
Lesen schult deine Konversationsfähigkeiten.
Fakt2:
Nachbarn werden sich niemals darüber beschweren, dass du zu laut liest.
Fakt 3:
Wissenserwerb durch Osmose ist immer noch nicht perfektioniert, also liest du besser.
Fakt 4:
Bücher haben schon Kugeln abgefangen. Lesen könnte dir das Leben retten.
Fakt 5:
Dinosaurier haben nicht gelesen. Und was ist aus ihnen geworden?

gefunden bei Best Book Quotes

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher-Weihnachtsbaum

Weihnachten steht vor der Tür. Unser Baum steht schon, ist schon geschmückt und verbreitet bereits Weihnachtsstimmung. Aber vielleicht mögt ihr kein Nadeldings in eurem Heim oder seid über die Feiertage nicht da, so dass sich ein Baum nicht lohnen würde …

Wie man so einen entzückenden Weihnachtsbaum selber macht, findet ihr bei dieser Bastelanleitung auf Handmadekultur. Und so ein Baum geht doch eigentlich immer. Auch neben einem mit Nadeln. Und man kann ihn jedes Jahr wiederverwenden …

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Weihnachtsgeschenke

Spätestens jetzt wird es Zeit für die Weihnachtsgeschenke. Ich habe schon das meiste – einige Bücher fehlen noch. Und ich freue mich schon sie in Ruhe in unserer Buchhandlung zu kaufen. Die Liste ist schon geschrieben.
Aber wer mir etwas schenken möchte, dem kann ich nur das folgende Schaubild ans Herz legen! Das klappt bei mir und sicherlich den meisten Leseratten, die ich so kenne.

gefunden bei Facebook

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Stories for Boys Who Dare to be Different – Vom Mut, anders zu sein von Ben Brooks

Rezensionsmontag!

Die kleine Tigerin hat letztes Jahr zu Weihnachten „Goodnight Stories for Rebel Girls“ bekommen und seitdem wird es wieder und wieder gelesen. Das Buch inspiriert sie genauso, wie es die Intention der Autorinnen war. Aber was ist mit dem kleinen Drachen? Soll er mit den alten, ungesunden Männerrollenbildern groß werden? Nein, natürlich nicht. Daher kommt „Stories for Boys who dare to be different“ genau richtig. Um unsere Welt zu verändern, müssen wir nicht nur die Mädchen ermutigen und stärken, sondern auch den Jungen Vorbilder und den Mut geben sich über Genderstereotypen hinwegzusetzen, damit sie alle zusammen eine Welt jenseits des Gegensatzes Mann vs. Frau errichten können.
Offensichtlich ist auch der Loewe Verlag dieser Meinung, denn natürlich lässt sich der Inhalt der beiden Bücher – 100 Kurzbiografien berühmter Frauen bzw. Männer – miteinander vergleichen, aber auch das Cover von „Stories for Boys Who Dare to be Different – Vom Mut, anders zu sein“ ist lehnt sich sehr an der Gestaltung des Covers vom Buch aus dem Hanser Verlag an.

Autorin: Ben Brooks
Titel: Stories for Boys Who Dare to be Different – Vom Mut, anders zu sein
Illustrator: Quinton Winter
Verlag: Loewe
Seiten: 208

So politisch wie meine Einleitung kommt das Buch dann aber gar nicht daher. Es ist eine Sammlung von kurzen (jeweils eine Seite langen) Biographien von so verschiedenen Männern wie Ai Weiwei, Barack Obama, Bill Gates, Konfuzius, Daniel Radcliffe, Galileo Galilei, Hans Scholl, Harvey Milk, Jamie Oliver, John Lennon, Lionel Messi, Louis Armstrong, Louis Braille, Ludwig van Beethoven, Mahatma Gandhi, Muhammad Ali, Nelson Mandela, Nikola Tesla, Oscar Wilde, Patch Adams,  Siddhartha Gautama, Stephen Hawking, Thomas Edison oder Vincent van Gogh. Das Augenmerk liegt auf den Schwierigkeiten, die diese Persönlichkeiten hatten und wie sie sie überwunden haben und so ihre ureigene Größe und Wirkkraft erreicht haben. Erfolg liegt eben in dem eigenen Ziel und nicht in dem, was die Gesellschaft erwartet, und Stärke muss nicht immer die körperliche sein.

Die Sprache ist einfach und klar. Die Sätze sind kurz und prägnant und fassen die teils komplizierten Sachverhalte deutlich zusammen. Auch ungeübte Leser*innen können hier gut folgen, ohne dass der Eindruck von verkrampften Erstleser-Büchern entsteht.
Das Buch berichtet unsentimental über die zum Teil traurigen Enden der Männer, bleibt dabei aber positiv. Wenn beschrieben wird, dass Hans Scholl hingerichtet wird, folgen danach noch zwei Absätze, die auf seine positive Wirkkraft hinweisen.
Sicherlich gibt es zu den vorgestellten Personen noch viel mehr zu sagen, aber da bei Kurzbiografien auf einer Seite eine Reduktion stattfinden muss, wird das Prinzip konsequent durchgehalten. Der Leser erfährt genug über die Männer und Jungen, um neugierig zu werden. Und wenn man mehr erfahren möchte, kann man sich andere Quellen zum Weiterlesen suchen.
Die Illustrationen von Quinton Winter sind bunt und bringen beim Betrachten Spaß. Da sie neben der einen Seite Kurzbiografie eine weitere Seite einnehmen, spielen sie eine gewichtige Rolle im Buch. Man kann die Dargestellten gut erkennen, aber viele Bilder gleicher eher Karikaturen als Porträts.
Ich mag das Buch und freue mich schon darauf, das Buch dem kleinen Drachen zu schenken, wenn er lesen kann und hoffe, dass es ihn genauso inspiriert wie „Goodnight Stories for Rebel Girls“ seine große Schwester..

Mehr zum Verlag gibt es hier und über Ben Brooks hier.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Einen schönen Advent!

In meiner Vorstellung ist der Advent die Zeit im Jahr, wo man sich mit seinen Lieben auf dem Sofa einkuschelt, Kakao trinkt, selbstgebackene Kekse isst, eine Kerze brennt, im Hintergrund leise Weihnachtsmusik (Nein, nicht „Last Christmas“) spielt und man gemeinschaftlich liest. Sehr idyllisch.
Aber leider auch sehr unrealistisch. Zumindest in den letzten Jahren. Vielleicht ist das mein zunehmendes Alter, aber ich könnte schwören, dass es so war, als ich ein Kind war! Auch wenn unser Terminkalender schon wieder sehr voll ist, habe ich mir vorgenommen, dass die kleine Tigerin, der kleine Drache und ich das zumindest einmal machen werden!

In Island scheint das – zumindest nach Weihnachten – gang und gäbe zu sein … Ich mochte sie schon immer, die Isländer!

In Island werden zu Weihnachten Bücher verschenkt, und dann zieht man sich in sein Bett zurück, liest sie und isst Schokolade. Diese Tradition ist Teil der Jolabokaflod, übersetzt soviel wie „Weihnachtsbücherflut“, denn in Island, das mehr Bücher pro Kopf veröffentlicht als irgendein anders Land, werden die meisten Bücher zwischen September und November verkauft, wenn die Isländer sich auf die Feiertage vorbereiten.

gefunden bei I Love Reading Books

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!