Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!
Möget ihr viele Bücher unter dem Weihnachtsbaum finden! Und viel Zeit zum Lesen in den Feiertagen!
Und ansonsten eine friedliche, besinnliche und schöne Zeit euch allen!

Wie man so einen entzückenden Weihnachtsbaum selber macht, findet ihr bei dieser Bastelanleitung auf Handmadekultur. Und so ein Baum geht doch eigentlich immer. Auch neben einem mit Nadeln. Und man kann ihn jedes Jahr wiederverwenden …

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücherregaleinsatz

Was für eine wundervolle Entdeckung. Das ist einfach bezaubernd. Eine Welt hinter meinem Buchregal …

Der japanische Künstler Monde hat einen, wie ich finde, ganz wundervollen Einsatz fürs Bücherregal geschaffen. Hier wird noch etwas mehr darüber auf Englisch berichtet.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Leser

Es gibt Schlüsselmomente in meinem Dasein als Leserin: Festzustellen, dass ich schneller die Geschichte erfahre, wenn ich selber lese als darauf warte, dass meine Mutter mir weiter vorliest, oder die Entdeckung der Stadtbibliothek, in der man wunderbar in behaglicher und atmosphärischer Ungestörtheit lesen kann und so viele coole Bücher verfügbar sind, so vernarrt in eine Geschichte zu sein, dass man ein mehrere hundert Seiten dickes Buch an einem Tag durchliest oder die seltsamen Blicke von Menschen, die mich nicht verstehen, die ich aber auch nicht begreife, weil ich immer ein Buch dabei habe und bei jedem Leerlauf darin lese.
Ich hatte immer mal gehört, dass es Menschen gibt, die große Leser*innen waren und sich dann von den Büchern abgewendet haben. Ich war zutiefst davon überzeugt, dass mir so etwas nicht widerfahren könnte. Aber nach meinem Examen, für das ich wochenlang jeden Tag mehrere hundert Seiten vorgegebene Artikel, Fachliteratur und Primärtexte lesen musste, hatte ich keinen Bock mehr auf Bücher. Ich wollte nicht lesen. Ich habe Serien und Filme geguckt, Theater, Ballett und Oper besucht, Rollenspiel gespielt und geleitet und Hörspielen gelauscht; so bekam ich auch mein Maß an Geschichten… Aber es war auch ganz wunderbar Bücher wieder zu entdecken und sie für mich zurückzuerobern.
Offensichtlich geht es auch anderen so! Grant Snider fängt all diese Zustände ganz wunderbar ein:

Stadien des Lesers
1. Bücher entdecken
2. sich in Bücher verlieben
3. Bücher als Identität
4. Bücher als Ersatz für zwischenmenschliche Interaktion
5. Bücher als unerträgliche Frustration
6. Keine Bücher
7. Bücher wiederentdecken
8. Bücher horten
9. Bücher an die nächste Generation weitergeben

Mehr vom großartigen Grant Snider findet man hier.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher

Ich weiß nicht, wie oft ich schon darüber geredet habe, was Bücher für mich bedeutet haben und immer noch bedeuten. Grant Snider fasst es hier schon zusammen. Eine gute Eigenschaft fehlt mir noch: wirksame Medizin gegen emotionales Leiden.

Bücher sind …
Spiegel
Fenster
Terrassentüren
Trittsteine
Mäntel
Anker
Sprungbretter
Ausstiegsluken
stille Ecken
warme Decken
fliegende Teppiche
Signalfeuer für neue Leser

Mehr vom großartigen Grant Snider findet man hier.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Sechs Bücher in einem

Und noch ein wunderbares Buch aus der frühen Neuzeit.

Die „dos-à-dos“-Bindung (Rücken an Rücken) war im 16. und 17. Jahrhundert chic… Ich finde sie immer noch toll! In dem Artikel A Medieval Book That Opens Six Different Ways, Revealing Six Different Books in One wird noch etwas mehr darüber auf Englisch berichtet.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Mit Flüchen Bücher schützen

Im Mittelalter waren Bücher nicht nur geschätzt, weil sie Zugang zu alter Weisheit, neuen Einsichten und göttlichem Wissen versprachen, sondern ganz profan, weil sie wirklich sehr teuer waren.
Viele Seiten Pergament (jeweils eine Tierhaut), Farben aus zum Beispiel Lapislazuli und Blattgold zusammen mit vielen, vielen Stunden Arbeit und zum Teil kostbaren Einbänden.

Es gab also viele Gründe Bücher zu stehlen oder auszuleihen und zu „vergessen“ sie wieder zurückzugeben. Es war also wichtig auf seine Bücher aufzupassen! Zum Teil wurde das damit getan, dass die Bücher angekettet wurden.

Aber in einer Zeit des Aberglaubens und dem vermeintlichen Wissens um die Möglichkeiten der Zauberei lag es nahe Bücher auch durch Flüche zu schützen. Flüche, in denen möglichen Dieben ein schreckliches Ende gewünscht wurde. In dem Artikel Protect Your Library the Medieval Way, With Horrifying Book Curses wird das ausführlich auf Englisch geschrieben.

Und ihr? Wie schützt ihr eure Bücher?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Bücher als Deko

Ich weiß noch, wie ich das erste Mal in einem großen Möbelhaus war und durch die Ausstellung ging. Ich weiß gar nicht mehr, was ich kaufen wollte. Ein Regal? Jedenfalls weiß ich, dass ich mir Regale anschaute und die Bücher darin. Ich schaute mich die Buchrücken an und war so richtig enttäuscht. Das waren alles die gleichen Bücher. Ich fühlte mich richtig gehend betrogen. So viele Bücher – und dann alles ein und dasselbe?
Ich schlug eines auf und stellte fest, dass es auf Schwedisch war. Ich konnte es also sowieso nicht lesen … Das machte die Sache besser.

gefunden bei Silke Schliwinski

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Freizeit

Früher hatte ich sofort unterschrieben, dass es nichts besseres gibt seine Freizeit zu verbringen als mit Büchern. Inzwischen gibt es zwei Sachen, die mit ihnen konkurrieren können: meine Familie und mein Garten.

Dinge, die ich in meiner Freizeit tue:
Bücher lesen
Bücher kaufen
Bücher recherchieren
Bücher rezensieren
Bücher schnuppern
Bücher sortieren

gefunden bei Quail Ridge Books

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!