DinoWheelies Die Schatzsuche von Matthias Weinert

Rezensionsmontag!
Ich bin gebeten worden für den ersten Band der neuen DinoWheelies-Reihe eine Rezension zu schreiben. Da sich das Konzept ganz spannend anhört, habe ich eingewilligt. Leider konnte ich Matthias Weinert, den Autoren, nicht wie ursprünglich geplant in Leipzig treffen. Aber das Buch oder der Comic funktoniert ja auch gut ohne Autoreninterview. Über die tatsächliche Ausstattug des Buchs kann ich wenig sagen, da ich ein Leseexemplar bekommen haben …

Autor: Matthias Weinert
Titel: Dino Wheelies Die Schatzsuche
Illustrator: Matthias Weinert
Verlag: Fischer KJB
Seiten: 96

2084 haben die Menschen die Erde verlassen und eine riesige Müllkippe zurückgelassen. Aus dem Schrott und „dem, was man das Wunde des Lebens nennen könnte“ entstand etwas Neues: die DinoWheelies, Dinosaurier auf Rädern.
Die drei Freunde Bo, Pukki und Tanka brauchen ein Geburtstagsgeschenk für Mama Tu, die quasi ihre Oma ist. Da ihre Mittel begrenzt sind, kaufen sie eine Schatzkarte und begeben sich auf Schatzsuche, um mit dem Reichtum, den sie finden werden, Mama Tu ein riesiges, wunderbares Geschenk zu kaufen. Und schon stecken sie in einem großen Abenteuer!

Die Geschichte von den drei kleinen DinoWheelies ist sehr liebevoll und charmant erzählt und ebenso gezeichnet. Das Buch ist ein Comic, das allerdings immer wieder von längeren Textpassagen unterbrochen wird. Für Erstleser ist das sicher wundervoll! Beim Vorlesen muss man jedoch erst einmal einen Rhythmus finden, um zu zeigen, wann wer spricht.
Die Geschichte ist vor allem für Jungs ansprechend; nicht nur geht es um eine Dinosaurier-Auto-Kreuzung, auch sind zwei der drei Protagonisten Jungs. Da die Statistik besagt, dass Jungs immer noch weniger lesen als Mädchen, ist es erfreulich, wenn wir mehr Bücher haben, die Jungs vom Lesen überzeugen und sie an Bücher heranführen. Die Altersempfehlung des Verlags ist sehr treffend.
Die Zeichnungen des Comics sind schön. Es gibt eine Menge Details, aber sie bleiben dabei übersichtlich. Und die Figuren sind wirklich niedlich.
Die Geschichte ist locker und leicht erzählt, ist spannend und vermittelt neben dem guten Ende auch noch eine Moral.
Sehr schön ist das Lexikon am Ende des Buchs, in dem noch mal Dinge aus der Geschichte aufgegriffen und mit Tatsachen unterfüttert werden.
Das Marketing mit App und Quartett ist clever gemacht, aber ich bin mir nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Auf der einen Seite ist es super, wenn die Kinder, nachdem sie neue Helden gefunden haben, noch mehr mit ihnen machen können, aber es erinnert auch an das Quengelregal im Supermarkt.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zur nächsten Woche!

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Ein Kommentar zu “DinoWheelies Die Schatzsuche von Matthias Weinert

  1. Naja, Jungs lesen vielleicht weniger, aber ich hätte gerne mal weibliche Protagonisten in Büchern für Kinder, die keine Prinzessin, Fee oder „Conny“ sind. Wo auch keine Pferde mitspielen…
    Vielleicht ist das mit der App und dem Quartett auch anders rum, erst wird mit der App gespielt und die führt dann ans Buch ran?

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