Die Gefahren des SuB

Als ich noch viel Zeit zum Lesen hatte, hatte ich nicht so viel Geld um mir all die Bücher zu kaufen, die ich gerne gehabt hätte. Damals war mein SuB überschaubar: für einige Bücher brauchte ich eine bestimmte Stimmung, andere wurden wegen neuerer Schätze nach unten auf der Prioritätenliste geschoben, aber den aller-, allergrößten Teil meines Stapels ungelesener Bücher verschlang ich sofort.
Heute habe ich das Geld mir all die Bücher zu kaufen, die ich haben möchte. (Na, zumindest die frisch verlegten und auch ein ganzer Haufen aus dem Antiquariaten – nur bei Handschriften oder Inkunabeln müsste ich immer noch passen.) Aber ich habe leider nicht die Zeit sie alle zu lesen. Mein SuB ist trotzdem überschaubar, weil ich sehr streng dabei bin, was ich anschaffe und wieviele Bücher auf Warteposition liegen dürfen.
Das war aber nicht immer so. Es gab eine Übergangszeit und in der hätte mich jenes Schicksal auch ereilen können.
(Meine Lösung war übrigens das S aus dem SuB zu nehmen und die Bücher direkt, auch ungelesen ins Bücherregal zu ordnen …)

Sein jahrelang auf seinem Nachttisch gehorteter SuB ist auf ihn gefallen und hat ihn zerschmettert.

Gefunden bei Bill Hillman

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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Kinderbücherquiz

Ich beschäftige mich ja recht viel mit Kinderbüchern, und vielleicht deshalb fand ich dieses Quiz wirklich einfach. Das sind fast alle Bücher, die ich schon mit meinen Kindern gelesen habe oder Bücher, die ich schon selber als Kind gelesen habe.

Im Quiz werden zu elf Kinderbüchern jeweils eine Frage gestellt und man hat sogar noch die Auswahl zwischen vier Antworten. Das Quiz findet ihr hier. Wie schneidet ihr so ab?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lesen, was sonst!

Inzwischen passiert mir das nicht mehr. Ich stoße nicht mehr auf das Unverständnis oder die Überraschung, dass ich das Buch, das ich gerade erst angefangen habe, schon ausgelesen habe. Zum einen sicherlich, weil ich inzwischen seltener ein Buch in einem Rutsch durchlese, da mir meist die Ungestörtheit dazu fehlt. Vor allem aber liegt es sicher daran, dass ich inzwischen von Menschen umgeben bin, die mich kennen und eben nicht mehr davon überrascht sind, wenn ich ein Buch verschlinge. Die Frage lautet inzwischen eher: „Bist du etwa noch immer nicht fertig?“ Und das ist doch eigentlich was Gutes, oder?

Was meinst du damit? „Ich glaube nicht, dass du schon das ganze Buch gelesen hast!“ Was macht man denn, wenn das Buch einmal aufgeschlagen ist?

gefunden bei Best Book Quotes

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Wissen fürs Leben

Es ist nie einfach erwachsen zu werden. Ganz und gar nicht. Den eigenen Platz in der Welt finden, vom Kind zum Erwachsenen werden, sich entscheiden, wie der eigene Weg aussehen soll und wo er hinführen soll – das ist ausgesprochen schwierig. Und dass dann auch noch die Hormone verrückt spielen, ist auch nicht gerade hilfreich.
Wunderbar ist es, wenn junge Menschen dann andere Menschen um sich haben, die ihnen bei der Orientierung helfen: im besten Falle Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde, Lehrer, … Und dann gibt es eben noch Bücher. Die helfen auch. Von denen lernt man ganz viel. Und das beste: Es gibt so viele von ihnen.

Alles, was ich wissen muss, habe ich aus Büchern gelernt
Am Ende wird alles gut. Wenn nicht …
gibt es wahrscheinlich eine Fortsetzung.
Es ist gut anders zu sein. Sei seltsam. Sei komplex. Sei alles außer abgedroschen.
Alle guten Charaktere haben Probleme. Du bist KEIN Versager.
Wenn die Dinge schief gehen, mach weiter. Es ist nur ein Plottwist.

gefunden bei Best Book Quotes

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Lesen macht reicher

Ich wusste es ja immer, dass es reich macht, wenn man liest. Und je mehr, desto reicher wird man: an Eindrücken, Ideen und Wissen.

Aber offensichtlich gibt es nun eine Studie, die auch belegt, dass man tatsächlich reicher, also monetär reicher – wird, wenn man mehr liest.

In ihrer Studie mit dem vielversprechenden Titel „Books are forever“ befragten die Forscher knapp 6000 Männer in neun europäischen Ländern nach ihrem durchschnittlichen Lebenseinkommen sowie nach der Anzahl der Bücher, die sie im elterlichen Haushalt im Alter von 10 Jahren vorfinden konnten. Die Bücherzahl sagt dabei nicht nur etwas über die wirtschaftliche Lage einer Familie aus, die Zahl lasse vielmehr erkennen, inwiefern einem Kind schon früh die Möglichkeit gegeben wurde, kognitive und sozio-emotionale Fähigkeiten auf- und auszubauen. Das Ergebnis: Kinder aus Haushalten, in denen viele Bücher vorzufinden sind, verdienen später durchschnittlich 21 Prozent mehr.

Mehr dazu gibt es in diesem Artikel.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!