Lesefutter

Wie sucht ihr euer Lesefutter aus? Ich bin da ja immer sehr konservativ. Ich habe einen leider immer sehr, sehr großen SuB und davon nehme ich das, das meiner Stimmung (vermutlich) am nächsten kommt.

Die Bücher, die auf dem SuB landen, ergeben sich aus denKriterien Autoren, die ich gerne lese, Serien, die ich gerne lese, Bücher zu Themen, die mich interessieren, und natürlich den Büchern, die ich geschenkt bekomme von lieben Menschen, die der Meinung sind, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss oder mir jenes Buch bestimmt gefallen wird.

Phyllis Rose hat das ähnlich gehandhabt, dann aber das interessante Experiment gestartet einmal ein komplettes Regal in der öffentlichen Bücherei zu lesen. Dabei stieß sie auf ihr völlig unbekannte Autor*innen, entdeckte alte Bekannte wieder und hatte teilweise großen Spaß. Einen englischsprachigen Artikel, der die ganze Geschichte beschreibt, findet ihr hier.

Was für ein spannendes und aufregendes Experiment!

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

Das sind Büchereien

Hier ist wieder ein wunderbares Bild, das genau ausdrückt, was Büchereien für mich sind. Als Teenager habe ich mich oft vor der großen bösen Welt in der örtlichen Bücherei versteckt. Die ist in einem der ältesten Gebäude der Stadt untergebracht und in der Kinder- und Jugendabteilung im Keller gab es nicht nur einen ziemlich verwinkelten Raum, in dem man sich hervorragend zurückziehen konnte, sondern auch einen alten Brunnen, der so geheimnisvoll war und tief unten das Licht im Wasser zurückspiegelte. Dort habe ich gesessen und unter anderem Lloyd Alexander, Interpretationen der Artussage und die griechischen Mythen gelesen und mich geborgen und vor allen Problemen sicher gefühlt.
Dieses Bild zeigt mein Lebensgefühl von damals sehr genau …

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zur nächsten Woche!