Margarete Stokowski sagt Lesung in Buchhandlung Lehmkuhl ab

Margarete Stokowski, Kolumnistin und Autorin, hat eine Lesung in der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl abgesagt. Und zwar, weil dort auch Bücher aus dem rechten Antaios-Verlag ausliegen. Michael Lemling spricht Margarete Stokowski die „Debattenfähigkeit“ ab und erklärt, dass wir rechte Literatur lesen müssen, um mit Rechten diskutieren zu können.

Warum das nicht so ist und warum die Schreie „Zensur!“ und „Eingriff in die Meinungsfreiheit!“ eigentlich nicht ziehen, findet ihr in dem taz-Artikel Ausdruck einer Haltung. Das bringt es auf den Punkt und lohnt sich zu lesen:

Sie (die Buchhandlung) entscheidet sich nur dafür, aktiv Bücher rechter Autoren und Autorinnen anzubieten – unter dem Slogan „Neue Rechte, altes Denken“. Jede Buchhandlung hat die Möglichkeit, durch Sortiment, Präsentation und Veranstaltungen die eigene Haltung zu unterstreichen.

Für mich als Buchhändler gibt es einen Unterschied zwischen der Erfüllung eines Kundenwunsches und dem aktiven Präsentieren rechter Literatur.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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