Lesen unter der Bettdecke

Ich habe als Kind so oft unter der Bettdecke gelesen. Meine Mutter kam und machte das Licht aus und ich nahm die Taschenlampe und las im Verborgenen weiter. Das musste ich, denn hätte ich das Licht wieder angemacht, wäre durch den Spalt unter der Tür dieses nach draußen gefallen und sie wäre erneut und ziemlich wütend hereingekommen.

Heute weiß ich, dass es meinen Augen tatsächlich geschadet hat. Diese unangenehmen Sprüche waren wahr! Und ich ohne Brille vielleicht nicht so gut wie blind, aber doch sehr eingeschränkt.
Aber ich habe mir vorgenommen, dass ich dieses Problem nicht an die kleine Tigerin und den kleinen Drachen weitergeben werde. Beide werden super Lumenstarke Nachttischlampen haben und sie dürfen sie brennen lassen und lesen. Verhindern kann ich es ja doch nicht – Dafür bin ich ja das beste Beispiel! – und dann sorge ich lieber dafür, dass sie sich nicht die Augen verderben. Und ich gehe sowieso jede Nacht noch einmal, sehe nach ihnen, rücke die Decke wieder gerade, streichle sie und flüstere ihnen zu, wie sehr ich sie liebe. Dann kann ich auch die Lampe löschen …

gefunden bei Kay Noa

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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