Stark! von Armin & Philip Scheuer

Rezensionsmontag!

Ich bin gebeten worden ein Jungenbuch zu rezensieren und ein Buch, das speziell auf Jungs zugeschnitten ist, ist immer interessant. Sie sind es die seltener lesen, sie sind es für die man spezielle Bücher braucht, um sie fürs Lesen zu begeistern, so die Lehrmeinung in der Ausbildung zur Vorlesepatin. Und das stimmt ja auch. Also haben wir Stark! gelesen und soviel verrate ich schon mal vorweg, dem kleinen Drachen hat’s gefallen.

Buchcover

Autor: Armin & Philip Scheuer
Titel: Stark!
Illustratorin: Christiane Eger
Verlag: Selfpublishing www.philipundseinefreunde.com
Seiten: 14

Männer – Rollenvorbilder – sind stark und können verschiedenen Personen in verschiedenen Situationen helfen. Es ist gut stark und hilfreich zu sein. Und das kann ich kleiner Mensch auch.

Die Illustationen sind deutlich sichtbar am Computer entstanden und zeigen sich wenig unterscheidende Menschen, die vor allem an unterschiedlichen Haarfarben und Frisuren auseinanderzuhalten sind. Die Bilder sind aber schön klar, hübsch bunt und gut zu erkennen. Da sie jedoch nicht mit vielen Details aufwarten, werden sie vielleicht nach einiger Zeit langweilig.
Das Buch ist für sehr kleine Kinder konzipiert. Die kleine Tigerin (6) verlor noch während des Vorlesens das Interesse. Auf je einer Doppelseite können verschiedene Männer – Feuerwehrmann, Polizist, Sanitäter, Baumeister, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer – in unterschiedlichen Situationen anderen helfen. Dabei ist der Text sehr offen, so dass die kleinen Betrachter selbst Geschichten erzählen können, wie diese Hilfe aussehen könnte. Ein liebevolles und überraschendes Detail ist der Spiegel am Ende des Buchs, der dem kleinen Betrachter in eine Reihe mit den „Helden“ auf den vorherigen Seiten setzt. Das ist toll und irgendwie faszinierend; zumindest hat der kleine Drache auf dieser Seite die meiste Zeit verbracht.
Der kurze Text wiederholt sich quasi pro Seite und der Stil ist sehr simpel.
Ein hübsches Buch, das sich für Jungs jedoch nur dadurch auszeichnet, dass die Protagonisten männlich sind. Das ist schade, denn schließlich gibt es ja auch Frauen in den dargestellten Berufen, die dasselbe leisten wir ihre männlichen Kollegen. Ich hatte auf eine besondere Art von männlicher Stärke, die vorgestellt wird, gehofft …

Das sagt der kleine Drache (3): Noch mal?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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