Lesung mit Kristina Steffan

Ich war letzte Woche auf der Premierenlesung von Kristina Stefans neuem Buch Ach, du liebes Glück. Das erwähnte ich ja schon in 5 Fragen an Kristina Steffan. Ich hatte einen wirklich netten und durch und durch schönen Abend.
Ich geniesse es immer noch sehr einen Abend frei zu haben und Zeit nur und ganz alleine für mich zu haben. Das ist ein Luxus, den ich, als ich noch nicht Mutter war, gar nicht zu schätzen wusste!
Lesungen sind ja meist sehr unterhaltsame Ereignisse und Graff ist eine meiner Lieblingsbuchhandlungen, was bedeutet, dass ich prinzipiell gute Laune kriege, wenn ich sie betrete. Beides zusammen und dann noch ergänzt um die Person von Kristina, die eben einfach stets witzig und immer charmant ist, versprach ein sehr unterhaltsamer Abend zu werden. Und – um es vorweg zu nehmen – genau das war es auch.

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Nach einer sehr herzlichen von Herrn Wrensch, in der er berichtete, wie die Lesung zu Stande gekommen war, ging es los. Bei Graff zu lesen war eine Art Heimspiel; Kristina lebt ja nicht weit entfernt und so waren nicht nur Ehemann, Mutter, Vater, Schwester, sondern auch viele Nachbarn und einige Freunde anwesend. Die Stimmung war sehr gelöst und heiter. Kristina berichtete humorvoll von dem Entstehen des Buchs und las aus „Ach, du Liebesglück“.

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Nachdem wir etwa eine halbe Stunde von Lilly Pfeffer, ihrem Leben in Schönbühl, ihrem ersten Treffen mit Gerome, den ein Stier auf die Hörner genommen hatte, und Günther, dem giftigen Ganter, der den Hof bewacht, gehört hatten, gab es eine Pause. Und das war nett! Normalerweise unterhält man sich dann mit der oder den Personen, mit denen man gekommen st, aber dieses Mal waren so viele nette Bekannte da, dass ich gar nicht wusste, mit wem ich zuerst reden sollte.

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Über eine Begegnung habe ich mich besonders gefreut. Kristina, Anja und ich haben zusammen die Mediatorinnen-Ausbildung gemacht und es ist bestimmt vier Jahre her, dass wir zu dritt anstossen konnten. Wie schön, mal wieder vereint zu sein.

Nach der Pause ging es noch einmal eine halbe Stunde weiter mit im Strandsand festgefahrenen VW-Busen, Senior-Surfern, Lillys Familie und den glücklichen Hühnern.
Die Reihen waren gut gefüllt. Es waren knapp 50 Leute zu der Lesung gekommen, wie Herr Wrensch mir sagte. Fragen gab es jedoch nicht viele. Aber dafür ein wunderbares Kompliment an die Autorin und die wunderbare Erklärung Kristinas, was der Seraph sei. Nämlich „ein Integrationsbambi für die Phantastik“, was mich zu spontanen Heiterkeitsausbrüchen hinriss, die außer Kristina niemand im Publikum zu verstehen schien.
Und natürlich konnte man sich am Ende das neue Buch, aber auch andere Bücher von Kristina signieren lassen.

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Der einzige Wermutstropfen des Abends war, dass ich in der Pause keine Brezel bekam. Vielleicht könnte man das nächste Mal bei einer Lesung mit Pause auch eine Kleinigkeit zu Knabbern anbieten … Klingt das, als wäre ich verfressen?

Es war ein gelungener Abend, an dem ich viel Spaß hatte. Danke, Graff! Danke, Kristina!

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zum nächsten Mal!

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