Ade Iron Buchblogger!

Die Iron Buchblogger gibt es nicht mehr. Vor gut zwei Wochen bekam ich eine Email, in der Leander Wattig und Charlotte Reimann – die Initiatoren dieser großartigen Idee – uns, den eisernen Buchbloggern, die mindestens einmal die Woche bloggen, das Ende des Projekts mitteilten. Ich war erst einmal fassungslos. Und in guter Tradition schlief ich erst einmal eine Nacht über die Sache, bevor ich irgendetwas unternahm. Die beiden Buchmenschen haben etwas Wundervolles ins Leben gerufen und es ist traurig, dass sie es nun beenden, aber ich kann es nur zu gut verstehen, dass Hobbys manchmal auf der Strecke bleiben müssen. Der Tag hat eben nur 24 Stunden. Und Leander und Charlotte haben viel Energie und Arbeit, Mühe und Zeit in dieses Projekt gesteckt. Und das ehrenamtlich über viele Monate hinweg.

In den letzten zwei Wochen habe ich darüber nachgedacht, warum mich diese Nachricht also so getroffen hat. Ich habe einige nette Kontakte über die Facebookgruppe gehabt, ich habe ein Interview gegeben, das mir einige neue Abonnenten gebracht hat, aber ansonsten ist eigentlich nicht viel passiert. Ich habe davor eisern jede Woche gebloggt, ich werde es sicherlich weiterhin tun. Ich konnte leider nie an den Treffen teilnehmen; der kleine Drache hat mich dieses Jahr von beiden Buchmessen ferngehalten. Und Menschen persönlich zu treffen ist einfach toll. Persönliche Kontakte sind eben doch noch einmal etwas ganz anderes als reine Internetbekanntschaften wie ich ja vom Arena Blogger-Workshop weiß … Doch auch, wenn sich in der physischen Welt nicht viel getan hat, haben die Iron Buchblogger einen sehr großen Einfluss auf meine emotionale Welt (gehabt). Ich bin wenig Teil der Blogosphäre; dazu fehlt mir einfach die Zeit. Aber die IBB haben mir dennoch das Gefühl gegeben Teil einer Gemeinschaft zu sein. Ich habe von den anderen gelesen – in den Interviews, in den Gruppenposts auf Facebook und auf der Mailingliste. Und hin und wieder habe ich mich auch an den Diskussionen beteiligt und selber etwas geschrieben. Wie gut mir das gefiel und wie schön ich das fand, lässt sich wohl nur an der Größe meiner Enttäuschung und dem tiefen Gefühl der Traurigkeit messen, das ich nun Angesicht des Endes der IBB empfinde. In meinem Herzen bleibe ich eine IronBuchbloggerin.

Bleibt mir nur noch zu sagen: Lieber Leander und liebe Charlotte, vielen, vielen Dank für alles! Für die wunderbare Idee, die gelungene Umsetzung, das viele Organisieren, die Treffen (an denen ich leider nicht teilnehmen konnte) und die ganze Arbeit! Ihr habt mir viel gegeben! Mehr als ich selbst gedacht habe.

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zur nächsten Woche!

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