Welttag des Buches

Heute ist der Welttag des Buches. Die UNESCO wählte den 23. April aus, weil er der Geburts- oder Todestag von bedeutenden Schriftstellern ist.
Heute Geburtstag haben beispielsweise Georg Fabricius, deutscher Dichter, Historiker und Archäologe (1516), Friedrich von Hagedorn, deutscher Dichter des Rokoko (1708), Johann Karl Friedrich Rosenkranz, deutscher Philosoph und Hegel-Biograph (1805), Wilhelm Wackernagel, deutscher Schriftsteller und Germanist (1806), Adolf von Zemlinszky, österreichischer Schriftsteller und Journalist (1845), Philippe Godet, Schweizer Schriftsteller (1850), Ernst von Wolzogen, deutscher Schriftsteller (1855), František Josef Čečetka, tschechischer Schriftsteller und Pädagoge (1871), Arthur Moeller van den Bruck, deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller (1876), Richard Hülsenbeck, deutscher Schriftsteller (1892), Ngaio Marsh, neuseeländische Schriftstellerin (1895), Edwin Erich Dwinger, deutscher Schriftsteller (1898), Halldór Kiljan Laxness, isländischer Schriftsteller und Nobelpreisträger (1902), Peter Duhr, deutscher Schriftsteller (1903), Egon Hostovský, tschechischer Schriftsteller (1908), Christine Busta, österreichische Lyrikerin (1915), Silja Walter, Schweizer Benediktinerin und Schriftstellerin (1919), Max Bolliger, Schweizer Schriftsteller (1929), Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller (1936), Dietrich Schwanitz, deutscher Anglist und Schriftsteller (1940) oder Marion Titze, deutsche Schriftstellerin (1953).
Gestorben sind heute unter anderen Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller (1616), Garcilaso Inca de la Vega, peruanischer Schriftsteller (1616), William Shakespeare, britischer Schriftsteller (1616), Theodor Gottlieb von Hippel, preußischer Schriftsteller (1796), Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter des Sturm und Drang (1825), Erik Gustaf Geijer, schwedischer Schriftsteller (1847), William Wordsworth, britischer Dichter (1850), Wolfgang Menzel, deutscher Dichter (1873), Karl Altrichter, deutscher Schriftsteller (1917), Rudolf Nilsen, norwegischer Dichter (1829), Abe Tomoji, japanischer Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker (1973), Rolf Dieter Brinkmann, deutscher Dichter und Schriftsteller (1975), Bertus Aafjes, niederländischer Schriftsteller (1993), P. L. Travers, australische Schriftstellerin (1996) oder Kurt Klinger, österreichischer Schriftsteller (2003).
Seinen Ursprung hat der Feiertag für das Buch vielleicht auch in einer alten Tradition Kataloniens, sich am 23. April – dem Sankt-Georg-Tag – Rosen und Bücher zu schenken.

Resolution der 28. Generalkonferenz der UNESCO:

Erklärung zum 23. April, dem „Welttag des Buches und des Urheberrechts“

Die Generalkonferenz

in Erwägung der Tatsache,

daß Bücher in der Geschichte der wichtigste Faktor für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen sind,

daß demzufolge jede Maßnahme zu ihrer Verbreitung nicht nur all die außerordentlich bereichert, die den Zugang zu ihnen bereits haben, sondern auch weltweit die Entwicklung eines größeren Bewußtseins für kulturelle Traditionen anregt und menschliche Beziehungen fördert, die auf Verständnis, Toleranz und Dialog basieren,

daß der „Tag des Buches“ in Verbindung mit Messen oder Ausstellungen als wirkungsvolles Mittel zur Verbreitung und Förderung von Büchern erscheint,

zur Kenntnis nehmend,

daß sich diese Idee bisher nicht auf internationaler Ebene etabliert hat,

übernimmt

den genannten Gedanken und erklärt den 23. April zum jährlichen „Welttag des Buches und des Urheberrechts“, als Todestag von Miguel de Cervantes, William Shakespeare und Inca Garcilaso de la Vega im Jahre 1616.

Paris, 15. November 1995

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