Bücher vs. Fernsehen

Und wieder mal ein Bild von Improbables librairies, improbables bibliotheques.

Die Diskussion Bücher gegen Fernsehen ist bald so alt wie das Fernsehen. Das eine Medium wird gelobt, das andere verdammt. Dabei sind Bücher einst auch verdammt worden. Und das Fernsehen wird gar nicht mehr so kritisch gesehen, seit es neue Medien – Computerspiele oder das Internet – gibt, die man verteufeln kann.
Was jedoch unzweifelhaft stimmt, ist die Tatsache, dass Bücher Wissen konservieren. Und nicht nur Wissen, sondern auch „Zeitgeschichte“. William Gibson schreibt in Neuromancer „Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines Fernsehers, der auf einen toten Kanal eingestellt ist.“ Ich habe sofort eine genaue Vorstellung der Farbe, aber meine Kinder werden das wohl kaum haben, denn einen toten Kanal gibt es heutzutage ja nicht mehr. Und auch das Testbild des Fernsehens habe ich bestimmt zehn Jahre nicht mehr gesehen. Hübsch, dass Bücher diese Art von kulturellem Wissen auch anders als in ihrem Inneren bewahren können, oder?

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zur nächsten Woche!

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