Bibliophiles Schlaraffenland

Und wieder mal ein Bild von Improbables librairies, improbables bibliotheques.

Als Kind hatte ich mehrere kleine Hefte – ähnlich den Reader’s Digest-Heften -, die für Kinder gemacht waren. (Leider sind sie abhanden gekommen; und ich weiß nicht, was genau das für Büchlein waren. Irgendjemand eine Idee?) Es gab Artikel und Comics und Geschichten in ihnen und ich habe viele nette Stunden mit ihnen verbracht. Eine Geschichte hat mich damals ganz besonders beeindruckt, die vom Schlaraffenland. Ich kann mich noch an die Bilder erinnern und weiß noch, was für ein aufregendes Gefühl es war, einen Augenblick lang zu glauben, dass es das Land tatsächlich irgendwo geben könne. Ich meine, das Schlaraffenland ist einfach toll!
Dieses Bild hier bringt mich zum Träumen, ob es wohl auch ein bibliophiles Schlaraffenland gibt. Nicht nur mit Bäumen, an denen Bücher – alle Bücher der Welt – wachsen, sondern auch mit Büschen, die im Wind nicht rascheln, sondern Geschichten vorlesen, kleinen Teichen, in denen sich die Märchen der Welt spiegeln, kleinen Bächen, deren Wasser einen so erfrischt, dass man den Krimi noch in der Nacht durchlesen kann, obwohl einem schon die Augen zugefallen sind, Blumen, der Blüten kleinen Pralinen oder Knabbereien sind, die man sich in den Mund schieben kann, wenn es spannend wird oder einfach nur, weil es den Genuss des Lesens erhöht, und Uhren, die auf Befehl rückwärts laufen, damit man mehr Zeit zum Lesen hat. Was für ein schöner Traum!

So, dann ist erst einmal alles gesagt. Bis zur nächsten Woche!

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